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Malkurs gebucht. Nach Fluchtpunkten gesucht. Bisher nur den Kurschatten gekannt. Der Echte macht das Bild erst räumlich prägnant. Rudi sensibilisierte in mir das bewusste Schau'n. Die Schattenseite öffnet auf der Leinwand den Raum. Die Umsetzung mit Pinsel und Farbe fällt mir recht schwer. Leichter passiert da ein Acryl - Malheur. Auf die Betrachtung der Perspektive kommt es im Leben oft an, beim Malen zieht sie mich in ihren Bann. Mit einem Bild betrittst Du einen Raum, brauchst Geduld beim Entwickeln, spürst die Umwelt kaum. Jetzt betrachte ich die Dinge viel genauer, im Umgang mit Pinsel, Farben, Leinwand, Struktur bin ich auch etwas schlauer. Malen ist schöpferisches Sein, es verlangt von mir Ruh, und wie im Leben: Licht und Schatten dazu. Gedanken von Barbara Thomys nach ihrem ersten Acryl Malkurs mit Rudolph Pigneter im Hotel Serles, Oktober 2006 |









